5 Elemente-Glossar

Wasser im Menschen

Dem Element Wasser werden die menschlichen Organe Niere und Blase zugeordnet. Sie sind verantwortlich für den Wasserhaushalt in unserem Körper. Dabei schöpfen wir aus dem Wasser, der Essenz unsere Kraft und verlieren diese wenn uns sprichwörtlich „etwas an die Nieren geht“. Als Emotion wird dem Wasser die Angst zugeschrieben, die oft tief in unserem Innersten vorherrscht.


Wasser als Jahreszeit Wasser als Jahreszeit

Dem Element Wasser ist in der 5 Elemente Lehre die Jahreszeit Winter zugeordnet. Die kalte Jahreszeit, in der sich in der Natur alle Pflanzen zurückziehen und ihre Energie in ihrem tiefsten Inneren speichern, symbolisiert das Wasser. Dabei lässt sich das Sinnbild auch auf den Menschen übertragen. Der Winter ist die Zeit der Ruhe, der Einkehr in das eigene Innere, der Besinnung auf das Wesentliche im Leben. In dieser Zeit können wir den Zugang zu unserem tiefsten Inneren finden. Von der Richtung der Bewegung wird die Energie des Wassers als sinkend angesehen, das Wasser fließt stets nach unten und soll dort alle Hohlräume auffüllen.


Wasser als Element

Das fünfte Element in der 5 Elemente Lehre ist das Wasser, das im Chinesischen auch als shui bezeichnet wird. Das Schriftzeichen symbolisiert drei Wellen aus Wasser. Das Wasser als Element symbolisiert die Tiefe und das Dunkle in uns, all das, was unbewusst ist und bleibt. Ebenfalls steht es für die Kraft, die ohne Anstrengung aufgebracht werden kann, ähnlich der Kraft eines Flusses, der mühelos ins Meer fließt.


Metall im Menschen

Das Metall steht im menschlichen Körper für die Lunge und den Dickdarm. Dabei soll die Lunge die Verbindung zwischen Mensch und Himmel darstellen. Durch das Atmen wird das Qi, die Energie, des Himmels aufgenommen. Der Dickdarm verabschiedet sich, ebenso wie die Pflanzen vor dem Winter, von unnötigem Ballast. Er sorgt für die innere Reinheit im menschlichen Körper.


Metall als Jahreszeit

Typischerweise wird dem Element Metall die Jahreszeit Herbst zugeordnet. Hierbei gilt, dass damit der symbolische Abschied von allem Lebendigen und der Fülle des Sommers verbunden ist. Die Bäume befreien sich vom Ballast, den sie im Winter nicht benötigen. Sie ziehen sämtliche Flüssigkeiten tief in ihr Innerstes. Das Metall als Element steht hierbei symbolisch für eine Bewegung, die nach innen und nach unten gerichtet ist. So kann es auch mit dem Absenken und Verdichten, mit der Konzentration auf das Wesentliche in Zusammenhang gebracht werden. Als Emotionen werden dem Metall die Trauer und der Abschied zugeordnet, da auch hier die Energien nach innen und unten fließen. Die typischen Farben des Metalls sind Weiß und Grau, aber auch Gold und Silber, sowie alle anderen metallisch glänzenden Oberflächen.


Metall als Element

Das Metall wird im Chinesischen als xin bezeichnet. Das Schriftzeichen für das Metall soll einen Berg darstellen, in dessen tiefsten Stellen sich die Erde verdichtet und so das Metall entsteht. Kleine Punkte am unteren Ende des Schriftzeichens werden dabei oft als Goldkörnchen gesehen. Die Symbolik der 5 Elemente Lehre sagt aus, dass das Metall für die Verfeinerung steht, insbesondere für die Verfeinerung von Erzen zu hochwertigem Metall. Übertragen werden kann das Ganze auch auf allgemeine Lebenslagen, so dass das Metall uns sagen will, dass sämtliche Techniken, mit denen wir Werte erstellen, zum Element Metall zählen.


Indische Lehre und 5 Elemente

In der indischen Lehre wird die Welt so angesehen, dass sie aus den 5 Elementen Erde, Luft, Feuer, Raum und Wasser besteht. Daneben soll jedoch auch der Körper aus diesen 5 Elementen bestehen. Dabei steht die Erde für den Geruchssinn, das Wasser für den Geschmack, das Feuer für das Augenlicht, die Luft für den Tastsinn und der Raum für das Gehör.


Kontrollzyklus

Der Kontrollzyklus im Bereich der 5 Elemente besagt, dass jedes Element von seinem Vorvorgänger, der mit der Großmutter assoziiert wird, reguliert wird. Dadurch soll verhindert werden, dass das Element zu stark wird. Ebenfalls wird der Kontrollzyklus oft als Überwindungszyklus oder Großmutter-Enkelkind-Zyklus bezeichnet. Dabei steht er dafür, dass die 5 Elemente sich gegenseitig regulieren. Als kontrollierendes Element wird zumeist das stärkere Element verstanden. So kontrolliert das Holz beispielsweise die Erde, da es sie mit seinen Wurzeln durchdringt.


Holz als Jahreszeit

Jedes Element wird nach der Traditionellen Chinesischen Lehre einer Jahreszeit zugeordnet. Das Holz gehört somit zum Frühling. Dabei steht der Frühling für das Aufkeimen und Aufblühen der Pflanzen, sozusagen für einen Neubeginn. Dem entspricht auch die Zuordnung des frühen Morgens als Tageszeit und der Himmelsrichtung Osten zum Holz. Damit soll das Holz den Neuanfang oder den Aufbruch bezeichnen. Eine Dynamik, die gerade erst beginnt, wird so charakterisiert. Vergleichbar ist das Ganze mit der Entfaltung der Kraft, die frische Pflanzentriebe verkörpern.


Holz im Menschen

Wirkt die Energie des Holzes auf den Menschen ein, so ist er voller Tatendrang, trifft Entscheidungen und plant neue Dinge. Die körperlich zugeordneten Merkmale sind das Sehen und der Blick auf Neues, aber auch der Bewegungsdrang des Menschen. Eine Stärkung der Muskulatur ist damit ebenso in Verbindung zu bringen. Emotional gesehen gehört die aufsteigende Wut zum Holz, da die Richtung des Energieflusses beim Holz nach oben zeigt. Durch die Wut werden aber auch Veränderungen möglich. Ebenfalls wird das Holz den Organen Leber und Gallenblase zugeordnet, sowie den zugehörigen Meridianen.


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